Klima

In Bhutan gibt es vier verschiedene Jahreszeiten. Jede hat ihre Vorzüge und Nachteile für den Besucher. Daher sollte man sich vorher genauestens überlegen, wann man das Land besuchen möchte. Das Wetter läßt sich sehr gut vorhersagen, aber auch hier kann man überrascht werden, denn es kann sich in einigen Regionen innerhalb von 24 Stunden drastisch ändern. Das südliche Flachland grenzt an Indien und ist somit wärmer und tropischer als die zentralen, höhergelegenen Täler.

Frühling ist wohl die schönste Zeit des Jahres im Königreich. Die rauhe Kälte, welche die Wintermonate charakterisiert, beginnt Ende Februar nachzulassen (zur Zeit des Bhutanesischen Neujahrs, Lhosar). Rhododendron beginnt zu blühen, zuerst im wärmeren Osten. In der Mitte des Frühlings, gegen Ende März, erwacht das gesamte Königreich zum Leben. Die kräftigen Rot-, Pink- und Weißtöne der Rhododendron verleihen dem Königreich einen ganz besonderen Flair.

Der jährliche Monsunregen an der Küste von Bengalen betrifft die südlichen und die zentralen Areale. Die Nomaden ziehen sich während der Sommermonate in die höhergelegenen Gebiete im Norden zurück, wo sie ihre Jaks hüten.

Das Ende des Monsunregens, ebenfalls eine beliebte Zeit für einen Besuch, kennzeichnet das Ende der Sommermonate. Nun werden die Tage mit herrlichen kobaltblauen Himmeln und warmem Wetter verschönert.

Die herbstlichen Monate September und November bringen kürzere Tage und kältere Abende. Die Tage verwöhnen jedoch noch immer mit kristallklarem Himmel. Man kann nur zwischen September und März die Aussicht über den Hochhimalaja genießen.

Ende November wird das Wetter wieder winterlich. Die Tage bleiben klar, aber die Nächte werden kalt. Die südlichen Regionen, die viel tiefer liegen, haben gemäßigteres Klima und um einiges wärmere Winter.

Die klaren Nächte im Winter bringen große Kälte mit sich, aber dies ist die beste Zeit im Jahr, um die schneebedeckten Spitzen des Hochhimalaja zu sehen.
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