Religion

Der buddhistische Glaube spielte und spielt auch weiterhin eine grundlegende Rolle in der kulturellen, der ethischen und der soziologischen Entwicklung des bhutanesischen Volkes. Es durchdringt alle Stränge des weltlichen Lebens und bringt eine Ehrfurcht vor dem Land und dessen Gedeihen mit sich. Jährliche Feste (tsechus und dromchoes) sind in jedem Bezirk geistliche Angelegenheiten. Die Leute aus diesem Bezirk werden zusammengerufen und Guru Rimpoche oder anderen Gottheiten geweiht.

Überall in Bhutan halten Stupas und Chortens am Straßenrand an, um Guru Rimpoche oder einem anderen Shabdrung zu gedenken, der sich an jenem Platz aufgehalten hat. Gebetsflaggen werden sogar noch öfter benutzt. Diese sind an langen Stangen montiert und signalisieren stetige Kommunikation mit dem Himmel.

Bhutan hat als einziges Land den Mahayana Buddhismus, zum Tantrismus tendierend, als offizielle Religion.

Um die Aufrechterhaltung des Buddhismus im Königreich sicherzustellen, besucht normalerweise ein Sohn jeder Familie eine Mönchsschule. Obwohl die Dzongs das Zentrum der Regierung für die Täler sind, so sind sie doch überwiegend Heimat und Tempel der Mönchsgemeinschaft.
Zurück zur Titelseite