Trekking in Bhutan

Trekking in Buthan ist ein ganz besonderes Erlebnis. Für lange und anstrengende Touren entschädigen, mehr noch als in anderen Teilen des Himalaya, die gute Luft und die immer wieder atemberaubende Aussicht. Lediglich eine Handvoll Touristen erkunden jedes Jahr die unberührten, ursprünglich gebliebenen Routen. Bhutans im Hinblick auf befestigte Straßen wenig entwickelte Infrastruktur wird durch die excellenten Möglichkeiten für Bergwanderer ausgeglichen. Erfahrene Bergführer, Köche und mindestens ein Lastpferdeführer begleiten jede der Wandergruppen; den Gepäcktransport übernehmen Pferde und Yaks, lediglich Tagesverpflegung und gegebenenfalls ihre Kameras tragen müssen. Die Anbieter solcher Treks haben viele unterschiedliche Routen, auf denen das Abenteuer so bequem wie möglich gestaltet ist, im Angebot. Die Versorgungstruppe macht sich jeweils etwas früher auf den Weg, um die Wanderer mit einer Tasse Tee, einer hochwillkommenen Erfrischung nach langen Touren in bis zu 5000 Metern Höhe, im fertigen nächsten Nachtlager begrüßen zu können. Die sorfältig ausgesuchten Mahlzeiten bieten immer eine reichhaltige Auswahl. Auch in den kaum besiedelten Gebieten sorgen die Veranstalter für die größte Sicherheit und den höchstmöglichen Komfort für alle Teilnehmer. Herz-Kreislauf-Beschwerden stellen in Höhen über 3000 Metern eine gewisse Gefahr dar, Besuchern mit Höhenangst oder schwachem Kreislauf wird daher von solchen Touren abgeraten. Unerfahrene Bergwanderer sollten sich langsam akklimatisieren. Die verschiedenen Touren, die alle genehmigungspflichtig sind, umfassen Tageswanderungen in vergleichsweise geringer Höhe bis hin zu dreiwöchigen "Snowman Trek"- touren über 356 Kilometer mit Querung der drei höchsten Pässe des Königreiches. Unerfahrene Wanderer sollten sich auf den sogenannten "Druk"- Weg beschränken, der von Thiumphu nach Paro (oder umgekehrt) führt und dabei kristallklare Bergseen und außerhalb der Monsun-Zeit herrliche Blicke in den höchsten Himalaya bietet. Schwierigere Touren im Norden kreuzen die Wege einsamer Yakhirten, die nahezu das ganze Jahr über bei ihrer Herde bleiben, führen bis in eine Höhe von 5400 Metern , und sollten daher nur von sehr erfahrenen Bergwanderern gewählt werden.
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