Die Gangesebene

Wenn ich hier so schön vereinfachend Gangesebene sage, meine ich damit das nordindische Tiefland mit dem Flußsystem des Ganges samt seinen Zuflüssen, die ihren Ursprung meist - wie er selbst - im Himalaya, aber auch im nördlichen Dekkan-Hochland haben.
Das Mündungsdelta des Ganges am Golf von Bengalen vereinigt sich mit demjenigen des Brahmaputra. Im Schwemmland dieser beiden Ströme und ihrer Seitenarme liegen die heutige Republik Bangladesh und das zu Indien gehörige West-Bengalen mit der Hauptstadt Calcutta. Dieses umfangreiche Flußsystem mit mäandernden Läufen und die jährlich hohen Niederschlagsmengen während des Monsuns bewirken gegen Ende der Regenzeit im September regelmäßig Überschwemmungskatastrophen mit vielen Toten und Obdachlosen. Auch das schwach gesicherte Verkehrsnetz wird dann häufig unterbrochen, was zu noch größeren Unregelmäßigkeiten im Personenverkehr von Bahn und Bus führen kann. Verspätungen und Umleitungen sind oft unumgänglich. Rechnet das während dieser Zeit bei einem knapp bemessenen Reiseplan mit ein.
Wer von Delhi kommt und in kurzer Zeit nach Kathmandu will, aber trotzdem die auf dem Weg liegenden Sehenswürdigkeiten in Agra, Khajuraho und Varanasi nicht missen möchte, nimmt am besten das Angebot von Indian Airlines wahr, die einen 'Sightseeing-Flug' über eben diese Orte mit beliebigem Aufenthalt dort durchführen. Der Flug geht täglich sowohl von Delhi wie auch umgekehrt von Kathmandu aus. Darüber hinaus kann man auch gleich durchbuchen über Rangoon nach Bangkok.
Politisch gesehen verstehen wir unter nordindischem Tiefland den südlichen und östlichen Teil von Uttar Pradesh, Bihar; und Westbengalen außer Darjeeling. Die nördlichen Randgebiete von Madhya Pradesh behandeln wir hier auch, weil sie meist als Abstecher von dort aus besucht werden. Die Ortsbeschreibungen sind von West nach Ost gegliedert.


Agra
Fatehpur Sikri
Khajuraho
Varanasi

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